50-jähriges Weihejubiläum der Kirche
Sankt Johannes

 

Wir feiern im Frühjahr das fünfzig-jährige Weihejubiläum der Kirche Sankt Johannes. Zwar war das Gebäude schon im Dezember 1965 fertiggestellt worden und Dechant Wilhelm Veiders hatte am 19. Dezember 1965 die Kirche gesegnet (Benediktion), so dass dort schon die Weihnachtsgottesdienste gefeiert werden konnten. Aber erst durch die Weihe (Konsekration), die einem Bischof vorbehalten ist, wird das Gotteshaus als Kirche vor Ort in die große Kirchengemeinschaft eingegliedert.

 

Warum das länger als drei Jahre auf sich warten ließ, lässt sich nicht mehr definitiv klären; zum Teil mag das auf die anfangs unzulängliche Ausstattung, auch der Sakristei, zurückzuführen sein, dann auf Terminprobleme, schließlich bot sich eine Kombination mit der Priesterweihe von Guido Kreft am Tag nach der Weihe an.

 

So kam es dann, dass Weihbischof Dr. Augustinus Frotz in einer festlichen Messe am 7. Juni 1969 das Kirchengebäude seiner Bestimmung widmete, ein Ort für Gebet, Gottesdienste und Sakramentenspendung in Verbundenheit mit der ganzen katholischen Kirche zu sein. Diese Weihehandlung wird mitgetragen durch die Intention der Gemeindemitglieder, hier gemeinsam die Liturgie zu feiern, das Haus mit Andacht und Achtung zu nutzen und in christlichem Geist mit Leben zu erfüllen.

 

In dieser Perspektive hat der Festausschuss für das Jubiläum ein Programm zusammengestellt, das an verschiedenen Terminen Information und Erinnerung, Gottesdienst und Besinnung, Unterhaltung und Feier bietet. Eröffnung ist am Samstag, 11. Mai, mit einer heiligen Messe um 17 Uhr und anschließendem Empfang. Eine Programm-Übersicht ist auf der Internet-Seite unserer Gemeinde eingestellt.

 

22. und 23. Juni - Aufführung des Musicals "Die Mäuse in der Johanneskirche"

 

Ein besonderes Highlight des Programms werden sicher die beiden Aufführungen des Musicals „Die Mäuse in der Johanneskirche“ sein, ein Spiel mit viel Musik, adaptiert nach einer Vorlage von Eric Mayr – Termin: 22. und 23. Juni.

Das Besondere an dem Singspiel besteht darin, dass sich viele Menschen hierbei selbst spielen können. Der Küster, der Pfarrer, die Organisten, nehmen auf der Bühne ihre alltäglichen Funktionen ebenso wahr wie die Pfarrrgemeinderatsmitglieder - die ganz wie im wie kirchlichem Leben - die Entscheidungen vor Ort bestimmen:

Der Pfarrer in der Rolle des Erzählers (in unserem Fall vertreten durch Jessica Lammersee) führt die Besucher durch das Geschehen. Selbst der Erwachsenenchor ist mit eingeschlossen, indem er in der Gottesdienstszene als Gemeinde fungiert. Die vielen kleinen Kirchenmäuse werden natürlich vom Kinderchor gespielt. Das Musical bringt somit Aufführende von 5 bis 80 Jahren auf die Bühne. Sie proben und gestalten miteinander und präsentieren gemeinsam dem Publikum einen integrativen Aspekt, der in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt. (Birgit Krusenbaum)

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